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Die Arche Tecklenburg
Die Arche-Gemeinschaft Tecklenburg feiert 2011 ihr 25-jähriges
Jubiläum und umfasst derzeit drei Häuser. Das erste Haus der
Gemeinschaft in der Apfelallee wurde 1986 gegründet und ist das
Zuhause von 8 Männern und Frauen mit Behinderung und ihren
Assistenten. Es liegt unmittelbar am Waldrand und bietet einen idealen
Ausgangspunkt für schöne Spaziergänge um mehrere
Fischteiche oder im Weiteren auch über Felder und Wiesen. Es hat
außerdem einen großen Garten mit Feuerstelle, die im Sommer
ein beliebter abendlicher Treffpunkt der Gemeinschaft ist.
1993 kam das zweite Haus im Bodelschwinghweg dazu, keine 5 Minuten
Fußweg vom ersten Haus entfernt. In diesem Haus leben 4
Männer und Frauen mit Behinderung mit ihren Assistenten. Der kurze
Abstand zwischen den Häusern ermöglicht leicht gegenseitige
Besuche, gemeinsame Abendgebete im angebauten Gemeinschaftsraum der
Apfelallee und regen Austausch zwischen den Häusern
Seit 2007 haben wir ein drittes Haus, mitten im Zentrum Tecklenburgs.
Es ist mittlerweile das Zuhause von 6 Bewohnern mit Behinderung und
ihren 7 Assistenten. Dieses Haus bietet, nicht nur durch seinen
zentralen Standort, neue Möglichkeiten und eine neue Präsenz
im Stadtbild. Auch die jungen Bewohner bringen mit ihren Gaben und
Bedürfnissen eine neue Dynamik in unsere Gemeinschaft.
Rund um Gemeinschaft und Stadt
Tecklenburg ist eine malerische Kleinstadt im Teutoburger Wald mit
alten Fachwerkhäusern und einer Burgruine, die im Sommer als
Freilichtbühne genutzt wird. Die nächsten größeren
Ortschaften und die Städte Osnabrück und Münster sind
mit Bus oder Bahn, sowie mit den Gemeinschaftsautos gut erreichbar.
Wir gehen oft in den Ort oder machen Spaziergänge in der
herrlichen Natur, die uns umgibt. Es bestehen gute Kontakte zu den
Familien unserer Mitglieder, zu beiden Kirchengemeinden (evangelisch
und katholisch) vor Ort und die Gemeinschaft lebt von ihrem
großen Freundeskreis. Gastfreundschaft wird in der Gemeinschaft
sehr groß geschrieben. Wir haben häufig Gäste und mit
ihnen viel Leben und Abwechslung.
Einige ehemalige Assistenten und Freunde haben sich zu einem
Mandatskreis zusammengeschlossen. Sie sind Teil der Gemeinschaft ohne
in den Häusern zu leben oder zu arbeiten, und sie begleiten die
Gemeinschaft zusammen mit einer Gruppe von Seelsorgern, schenken ihr
Halt und fördern eine gute Integration in die umliegende
Bevölkerung.
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